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„Spiel ist nicht Spielerei, es hat hohen Ernst und tiefe Bedeutung“
Spielen ist die dem Kind eigene Art, sich mit seiner Umwelt auseinanderzusetzen, sie zu erforschen, zu begreifen, zu „erobern“. Bei dieser scheinbar so mühelosen, dem inneren Antrieb folgenden, oft in die Sache versunkenen Beschäftigung durchläuft das Kind die wichtigsten Lern- und Entwicklungsprozesse der frühen Lebensjahre.
Es setzt sich mit seiner Dinglichen Umwelt auseinander. Spielerisch werden auch die Grundlagen für die spätere Motivation des Kindes in der Schule, selbst im späteren Erwachsenenleben gelegt. Spiel ist also das wichtigste Element im Leben eines Kindes.
Im Kindergarten findet das Spiel hauptsächlich in der Gruppe statt. Das Kind hat durch jede Spielsituation die Möglichkeit, sein Sozialverhalten zu erproben. Damit wird auch die Auseinandersetzung mit anderen Kindern eingeübt. Die individuellen Spielmöglichkeiten im Kindergarten fördern die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und ihr Konfliktverhalten.
Alle erwünschten Lernziele können in einem ausgeglichenen Spiel unter Kindern erreicht werden. Alle Fähigkeiten, alle Emotionen, alles Leben und Lernen erarbeitet sich das Kind im Spiel. Seien es Zusammenhänge, Lernschritte, handwerkliche, soziale und intellektuelle Fähigkeiten: sie können sich im einfachen Spiel entwickeln.
FAZIT: Kinder brauchen viel, viel Zeit zum Spielen!
Auszüge aus: Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die baden-württemb. Kindergärten
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